Seite auswählen

European Hill Race Eschdorf

 

Erneut wurde das Auto von Erwin kurz vor der Abfahrt fertig. In technisch besten Zustand ging es mit dem Gespann verspätet am Freitag Richtung Eschdorf. Trotz der langen Stecke und einigen Staus kamen wir am Abend voller Vorfreude auf das Wochenende im Hotel an.

Der Samstag startete mit einem Top Wetter und so konnten im Training gute Zeiten gefahren werden. Die direkten Konkurrenten in der Klasse fuhren fast identische Zeiten, das versprach Spannung pur.

Gut gelaunt konnte der Samstag mit gemütlichen grillen und flanieren im Fahrerlager beendet werden.

Richtig Spannung versprach der Sonntag. Das Wetter blieb trocken und warm. Die Wertungsläufe wurden nicht addiert, es zählte jeweils nur die schnellste Zeit die gefahren wurde. Beim ersten Lauf mit neuen Reifen brennte Erwin die schnellste 1,6 Liter Zeit in den Asphalt. Mit geballter Siegesfaust kehrten wir aus dem Vorstartbereich zurück.

Zweiter Lauf, Erwin minimal langsamer als die zwei stärksten Konkurrenten, aber die Zeit aus dem ersten Lauf war noch die schnellste Zeit der Klasse. Die drei Schnellsten waren praktisch zeitgleich, nur Hundertstel oder ein Zehntel trennten die ersten drei. Es war richtig eng und es war klar, dass der Sieg erst im letzten Lauf entschieden wird. Mehr Spannung geht nicht !

Aufgeregt haben wir den letzten Lauf verfolgt. Der Streckensprecher gab Zwischenzeiten durch. Er war von diesem Duell auch begeistert. Voller Emotionen wurde kommentiert, vor allem als er die erste Zwischenzeit von Erwin durchgab, die sensationell war. Wir waren im Bereich der Kurvenkombination vor dem Ziel, sehr schwierig zu fahren, aber die hatte Erwin immer top gefahren. Dies ist ein beliebter Zuschauer Bereich, da trennt sich die “Spreu vom Weizen”

Dann die Zeit, fast 3 Zehntel schneller wie seine beste Zeit, ja der Wahnsinn. Mit der geballten Siegesfaust sprangen wir über die Wiese, aber Zurückhaltung war angesagt, es kamen noch einige Fahrer, aber nur zwei weitere Siegesanwärter.

Manfred Schulte war langsamer, jetzt wurde es richtig aufregend, was fährt Stefan Faulhaber, als er die Ziellinie überquert und die Zeit angezeigt wurde gab es Jubelschreie ohne Ende, um 0,105 Sekunden war er langsamer. Wahnsinn, was für ein spannender Motorsport !

Ein absolut verdienter Sieg, speziell auch deshalb weil vor dem Saisonstart alles in letzter Sekunde fertig wurde. Auch dem ein oder anderen “Mitbewerber” tut es mal gut nicht zu gewinnen.

 

Gratulation an Erwin Buck für seinen ersten Klassensieg seit seinem Comeback 2016 !

Youtube Video

Ab Minute 1:23 und 4:05