Seite auswählen

Bergrennen Eichenbühl

 

Das Bergrennen in Eichenbühl ist eine sehr beliebte Veranstaltung in der Motorsport Scene. Die Strecke besteht aus schnellen und mutigen Abschnitten, was Spannung verspricht. Die Zuschauer haben einen sehr guten Einblick auf die Strecke und sind sehr nahe am Geschehen dran. Zudem hat die Party am Freitag Abend schon Kultstatus.

Für Erwin zählt diese Strecke zu seinen Lieblingstrecken, viermal konnte er in der Vergangenheit hier gewinnen. Um die Chancen in der Meisterschaft zu wahren, musste es mind. ein zweiter Platz werden. Ziel war es ja in der Saison und speziell hier nach dem Schaden mit dem Vierventiler zu fahren. Leider was das noch nicht möglich, ein fertig reparierter Motor wurde noch nicht geliefert. Der sehr zuverlässige Achtventiler Spiess Motor, welcher nur als Übergang für einen Rennen gedacht war kam hier nachwievor zum Einsatz.

Die Wettervorhersage war sehr positiv, wir konnten uns auf ein schönes Wetter freuen. Die tolle Nachbarschaft mit Familie Werner und Sarp Bilen sorgte wie immer für Spaß und für strapazierte Lachmuskeln. Nach dem gemütlichen Grillen ging es in das Festzelt. Der Abend endete mit guter Laune in der Bar.

Samstag in der früh merkte man, das der Sommer zu Ende geht, ohne die Sonne war es noch ziemlich kühl. Mit Spannung ging es in das Training. Schon der erste Lauf sorgte für gute Laune, Erwin war der schnellste in der Klasse, was sich bei den weiteren Läufen widerholte. Michael Rauch ging als Teampartner von Stefan Faulhaber als direkter Meisterschaftskonkurent von Erwin an den Start. Er kam nicht an die Zeiten von Erwin heran. Eine Sekunde Abstand zum 70 PS stärkeren Konkurrenten. Mit über 3 Sekunden wurde das restliche Feld debütiert. Das sind alles Vierventiler, die deutlich mehr Leistung haben als der Spiess Achtventiler.

Fahrerkollegen konnten nicht glauben, das Erwin noch Achtventiler fährt. Mit neugierigen Blicken wurde unter die Haube geschaut. Zuschauer, die an dem Abschnitt “Klinge” das Geschehen beobachtet haben, kam vorbei und lobten die präziese Fahrweise. Kein anderer würde die Stelle schneller fahren.

Spannend ging es in den Sonntag. Schön das der Streckensprecher die “Scirocco Original IG” erwähnt hat. Tolle Werbung bei dem großen Zuschauerfeld.

Das Auto des Meisterschaftskonkurrenten hatte Probleme mit dem Motor, konnte am Sonntag nicht an den Start gehen. War schon schade, weil es wäre toll gewesen ihn auf der Strecke auf Platz 2 zu verweisen. Die Rennläufe waren trotzdem spannend, Erwin brennte im ersten Lauf eine noch schnellere Zeit wie am Samstag in den Asphalt, unglaublich. Die restlichen Fahrer können froh sein das nicht acht Ventile mehr unter der Haube sind.

Nach dem letzten Rennlauf bei der Rückführung unter Jubelschreien haben wir Erwin im Fahrerlager empfangen und er brannte dabei ein paar Striche in den Asphalt. Freude pur, Emotionen pur, Wahnsinn pur, der Sieg schmeckte besonders gut.

Bei der Siegerehrung waren Platz zwei und drei nicht anwesend, der Moderator bekam noch den Hinweis zu erwähnen, das der Sieg mit dem Achtventiler eingefahren wurde. Das hat er auch gemacht. Die tolle Leistung mit dem Achtventiler findet in den Medien relativ wenig Beachtung.

Durch die maximale Punkteausbeute und bei einem noch anstehenden Rennen ist die Meisterschaft entschieden.

Glückwunsch Erwin Buck zum 1600er Bergcupmeister. Wenn man die Saison Revue passieren lässt ist der Titel sowas von verdient !

 

Danke Ossi für die Genehmigung die Bilder hier zu veröffentlichen.