Seite wählen

Bergrennen Osnabrück

Rückkehr nach 19 Jahren,  es ist schon eine Weile her als Erwin die Strecke bei Osnabrück bezwang. Aufgrund der langen Anfahrt von etwa 600km ging es ziemlich früh am Freitagmorgen in Richtung Norden. Nachdem der ein und andere Stau überstanden wurde, ging es an den Aufbau auf der Wiese am Startbereich. Der Freitagabend endet wieder gemütlich mit grillen, der ein oder andere Entspannungsschnaps durfte dabei ebenso wenig fehlen. Übernachtet wurde im Hotel bei Osnabrück, wobei das laute Umfeld leider nicht für den optimalen Schlaf sorgte.

Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es Samstag gut gelaunt an die Strecke, der Himmel zeigte sich zwar bewölkt, aber es blieb trocken.  Das Auto war schon am Vortag vorbereitet worden, das Training konnte ohne Hektik beginnen. 

Erwin fuhr drei Trainingsläufe, den vierten offenen Trainingslauf haben wir ausgelassen. Wir verwendeten  verschiedene Reifenmischungen, Erwin tastete sich an die Gegebenheiten ran. Beim dritten Durchgang fuhr Erwin eine 01:03.982 was die Bestzeit bei den 1600er bedeutete.

Der Spiess Scirocco war auch in Osnabrück ein Besuchermagnet, viele Fans  kamen ins Fahrerlager um die Technik und das Auto zu bestaunen. Auch IG Mitglieder aus der Region liesen es sich nicht nehmen vorbeizuschauen. Für einen Fan war es ein besonderer Moment Erwin und den Scirocco wieder zu sehen. Vor 19 Jahren sah er beide das  einzige und letzte Mal in Osnabrück. Als Scirocco und Motorsport Freak begeisterte er sich damals für das Auto und die Fahrkünste von Erwin. Mit Gänsehaut und Begeisterung stand er im Fahrerlager vor dem neu aufgebauten Spiess Scirocco . Zu unserer Freude überreichte er uns  einige Bilder, die er damals vor 19 Jahren bei der Veranstaltung fotografierte.

Grillfleisch und reichlich Salat stillten den Hunger, der Schnaps förderte die Verdauung. Ein Abend der gemütlich zu Ende ging. Das Festzelt ließen wir aus und fuhren rechtzeitig wieder ins Hotel.

Trocken ging es Sonntag in den Renntag, gut  vorbereitet in den Vorstart. Nach dem ersten Lauf war Erwin mit einer 1:03.289 2 Hundertstel vor Stefan Faulhaber.  Es versprach spannend zu werden, wir wussten dass beide noch nachlegen werden.

Beim zweiten Lauf verbesserte sich Erwin um 3 Hundertstel, aber Stefan  brannte eine Zeit von 1:02.776 in den Asphalt. Es wurden insgesamt 4 Läufe gefahren, wobei die zwei schnellsten gewertet wurden. Es war noch alles drin. Wir wussten wo wir die Zeit verlieren, aber nach dem dritten Lauf stand fest dass wir die Zeit von Stefan nicht kontern konnten.  Nach vier Läufen hieß es Platz zwei in der Klasse und bei den Tourenwagen Gesamt  der Platz zwölf. Wir gratulieren Stefan Faulhaber zu seiner tollen Performance. Auf den weiteren Plätzen folgten Andy Heindrichs, Manfred Schulte und Sarp Bilen.

Nach den Rennläufen hatten wir keinen Druck zeitnah wegzukommen, weil wir noch eine Nacht bis Montag blieben. Nach dem alles aufgeräumt und verstaut wurde, ging es in das Festzelt zum Essen und zur Siegerehrung.  Ausgeschlafen dann am Montag zur Heimreise.