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Bergrennen Homburg

Das Bergrennen in Homburg ist eine Traditionsveranstaltung auf der Käshofer Straße, zwischen der saarländischen Kreisstadt Homburg und dem westpfälzischen Dorf Käshofen, die Sickinger Höhe hinauf. Vor der Anreise hofft man immer auf gutes Wetter, weil das Fahrerlager eine Rasenfläche ist und bei Nässe ist es nicht sehr angenehm wenn man sich im Matsch bewegen muss.

Bei der Anreise erwartete uns strahlender Sonnenschein und somit konnte bei trockenen Bedingungen alles aufgebaut werden. Nachdem letztes Jahr das Hotel eher erschreckend war, lag diesmal die neue Übernachtungsmöglichkeit nur 2km von der Strecke entfernt.

Zum Trainingsauftakt am Samstag erwartete uns bestes Wetter. Somit konnten die Regenreifen im Hänger bleiben. Aber die Strecke war teilweise noch etwas feucht, so das der 1. Lauf etwas verhaltener angegangen wurde. Zum Lauf 2 war die Strecke im besten Zustand, was sich auch an der Zeit von 1:18.903 zeigte die Erwin fahren konnte. Der dritte Traingslauf war noch etwas schneller mit einer 01:18.491 was auch die schnellste 1600er Zeit bedeutete. Vom Niveau sind das Zeiten im vorderen Bereich der Zwei Liter Klasse.

Die Strecke in Homburg bietet auch für Zuscher tolle Einblicke. Beliebt ist der Streckenabschnitt “Brückchen”, welcher ein fahrerisches gutes Niveau benötigt. Man hört auch richtig toll den Motorensound bevor das Auto sich im Sichtfeld des Brückchen befindet. Der tolle Sound des Spiess Motors kam in dem Bereich richtig gut rüber und bescherte schon etwas Gänsehaut. Die Fahrweise von Erwin durch das Brückchen sorgte auch bei den Zuschauern und Fans für Freude und anerkennendes Grinsen.

Das obligatorische Grillen durfte am Samstag Abend ebensowenig fehlen. Das Festzelt entsprach nicht ganz unseren Geschmack und so blieb es bei einer geselligen lustigen Runde im Fahrerlager.

Der Sonntag begann leider nass, es mussten Regenreifen aufgezogen werden. Der erste Lauf im Regen brachte eine 01:23.277 was in der Klasse eine überlegene Führung für Erwin bedeutete. Der Regen lies nach und zum zweiten Lauf war die Strecke im Startbereich feucht, aber man wusste nicht wie die Bedingungen im restlichen Abschnitt war. Somit blieben die Regenreifen auf dem Auto. Die gefahrene Zeit war eine gute 01:18.903. Aber die Reifenwahl war eine falsche, weil die Strecke im Verlauf nach dem Start relativ trocken war.

Es blieb trocken und für den letzten Wertungslauf wurden Slicks aufgezogen. Mit Spannung wurde der letzte Durchlauf verfolgt. Große Freude bescherte Erwin uns nach der Durchsage der Zeit, ein 01:18.342 bedeutete Klassensieg. Im Gesamt Ergebnis bedeutet das Platz 17 und die vorderen Ränge waren alles Hubraumhöhere oder Formel Autos.

Gückwunsch Erwin zum Klassensieg und zu einer tollen Performance.